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Achtung: Nützling!

 

Nützlingswiese - Gartenpaedagogik

Nützlingswiese – Gartenpaedagogik

Das Anlegen eines kleinen Streifens für Nützlinge an der „von Lerchenfeldschule“ in Bamberg hat sich bewährt. Zu Gast sind die unterschiedlichsten Arten der Wildbienen wie z.B. die Hummel, sowie zahlreiche andere Nützlinge. Wussten Sie eigentlich, dass es ca. 500 verschiedene Arten der Wildbiene gibt?

Nützlingswiese - Gartenpaedagogik

Nützlingswiese – Gartenpaedagogik

Pflastern – „Gut Ding will Weile haben!“

Betonanrühren - Gartenpaedagogik

Betonanrühren – Gartenpaedagogik

Erst rühren die Schüler den Beton an, Kübel für Kübel…

Pflasterarbeiten - GartenpaedagogikUnd dann wird mit Granitkleinsteinen gepflastert. Stein für Stein, insgesamt haben wir als Wegbegrenzung ca. 30 laufende Meter vor uns. Das Ganze mutet vielleicht etwas schlangen- und wellenförmig an, wurde aber mit viel Geduld von den Schülern selbst verlegt.

 

Teamspiel ohne Worte

Teamspiel - Gartenpaedagogik

Teamspiel – Gartenpaedagogik

Beim Teamspiel ohne Worte kommt es darauf an, dass die Schüler nur mit den Fingerspitzen den Stock wortlos und waagerecht auf den Boden absetzen. Klingt einfacher als es in Wirklichkeit ist.

 

„Für Wahr!“ – Gartenpädagogik kommentiert

Umweltbildung ist auch an Schulen eine bedeutsame Thematik. Im Lehrplan lässt sie sich im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts oder des PCB-Unterrichts (Physik/Chemie/Biologie) eher theoretisch umsetzen. Für eine gelungene und für ein ganzes Leben anhaltende Umweltbildung ist es jedoch unerlässlich, dass die Schüler ganzheitlich, praktisch und spielerisch mit der Natur in der originalen Begegnung umgehen und vielfältige Erfahrungen sammeln.

  • Es wird dadurch einem der obersten Bildungs- und Erziehungsziele im Art. 1 des BayEUG Rechnung getragen. Dort heißt es, dass die Schulen die Schüler u. a. zu Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt erziehen sollen   und nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Geist und Körper, Herz und Charakter bilden sollen.
  • Der spielerische, ganzheitliche Zugang spricht die Schüler auch emotional an, wodurch die Bedeutsamkeit und Nachhaltigkeit der Umweltbildung für die Kinder steigt. In der Tradition von Comenius, Fröbel und Pestalozzi kommt   dem Spiel dabei ein hoher Stellenwert zu, wenn es darum geht, den Schülern einen unbeschwerten Zugang zur Natur zu ermöglichen.
  • Wird die Einweisung in den Schülergarten von einem umfassend gebildeten Gartenpädagogen übernommen, der sich als Experte von außen in den Unterricht einbringt, so ergeben sich neue Impulse und eine höhere Wertigkeit des Tuns für die Umweltpädagogik.
  • Die praktischen Erfahrungen im Schülergarten, die Übernahme von Verantwortung und das direkte Erleben der Erfolge der eigenen Arbeit führen zu einem nachhaltigen Lernen. Es ist zu erwarten, dass sich die Schüler später als Erwachsene mehr für Umweltthemen interessieren, selbst Pflanzen hegen oder einen Garten anlegen und dadurch wertvolle Anregungen für ein sinnvolles Freizeit- und Erholungsverhalten gewinnen.
  • Nicht zuletzt dienen pädagogisch vermittelte Inhalte zu Gartenbau und Umweltbildung der Berufsorientierung. Viele Schüler erfahren in ihrem familiären Umfeld nicht mehr die Arbeit in einem Garten im Jahreskreis durch die Eltern oder andere Verwandte. Durch die Umweltbildung im Schülergarten können sie dieses Berufsfeld erkunden und vielleicht für sich entdecken.

 

Gabriele Prosch
Sonderschulkonrektorin

                                                                                                                                                                                                                                          

Bitte gerüttelt – nicht gerührt!

Wegebau - Gartenpaedagogik

Wegebau – Gartenpaedagogik

Bitte gerüttelt – nicht gerührt! Mit dem „Rüttler“ verdichten die Schüler den Schotter im Weg des Schulgartens. So werden wieder neue Erfahrungen gesammelt. (Eine kostenfreie Leihgabe der Firma Garten- und Landschaftsbau Luster in Bamberg.)

 

Ein kleines Zitat dazu:

„Man begreift nur, was man selber machen kann, und man fasst nur, was man selbst hervorbringen kann.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

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